Lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage in 2026?

Für wen lohnt sich eine PV-Anlage?

Eine Photovoltaikanlage lohnt sich vor allem dann, wenn möglichst viel des erzeugten Solarstroms direkt im eigenen Haushalt genutzt werden kann, beispielsweise durch das Ergänzen eines Speichers. 

Photovoltaikanlagen sind weiterhin eine lohnende Investition

Die Strompreise sind in den letzten Jahren stetig gestiegen und werden voraussichtlich auch in Zukunft schwer vorhersehbar sein. Eine PV-Anlage kann helfen, diesen Preisanstiegen entgegenzuwirken: Durch sie wird eigener Strom produziert, gleichzeitig wird der Netzbezug reduziert und dadurch wird die Unabhängigkeit vom Energieversorger gestärkt.

Mit einer Lebensdauer von 25 Jahren oder mehr bieten PV-Anlagen jahrelang stabilere und kalkulierbare Energiekosten. Darüber hinaus ermöglicht die Einspeisevergütung, wenn überschüssiger Strom ins Netz gespeist wird, zusätzliche Einnahmen. Die Kombination aus Eigenverbrauch und Einspeisungen steigert außerdem die Wirtschaftlichkeit der Anlage.

Preisentwicklung von Solarstrom

In den letzten Jahren sind die Kosten für Photovoltaikanlagen deutlich gesunken: Vor allem durch gesunkene Modulpreise, staatliche Förderungen und Einspeisevergütungen. Dagegen stiegen die Strompreise aus dem Netz weiter an. Der Preis für Solarstrom aus der eigenen Anlage ist in der Regel deutlich günstiger als der Bezug von Strom vom Energieversorger. Auch wenn die anfänglichen Investitionskosten für eine PV-Anlage hoch erscheinen mögen, sinken die laufenden Energiekosten über die Jahre hinweg erheblich, was die Wirtschaftlichkeit langfristig deutlich verbessert.

Was ist Eigenverbrauch und warum er wichtig ist

Als Eigenverbrauch bezeichnet man den Anteil des erzeugten Solarstroms, der direkt im eigenen Haushalt genutzt wird. Je höher der Eigenverbrauch, desto stärker sinken die laufenden Stromkosten

Wie hoch kann der Eigenverbrauch mit Photovoltaik steigen?

Der Eigenverbrauch hängt stark vom individuellen Stromverbrauch eines Haushalts ab. Auch die Größe der Photovoltaikanlage sowie das Nutzungsverhalten spielen eine wichtige Rolle.
Ohne Batteriespeicher liegt der Eigenverbrauch typischerweise bei etwa 25–40 %. Wird zusätzlich ein Stromspeicher eingesetzt, kann ein deutlich größerer Teil, bis zu 70 %, des erzeugten Solarstroms im eigenen Haushalt genutzt werden.

Der gespeicherte Strom kann dann zu einem späteren Zeitpunkt, beispielsweise abends oder nachts, genutzt werden. Dadurch steigt der Eigenverbrauch deutlich an.

Was bedeutet Wirtschaftlichkeit bei einer PV-Anlage?

Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage ergibt sich aus mehreren Faktoren. Dazu gehören unter anderem:

  • Anschaffungskosten der Anlage
  • Anteil des Eigenverbrauchs
  • Mögliche Einnahmen aus der Einspeisevergütung
  • Lebensdauer der Anlage

Je mehr Strom im eigenen Haushalt genutzt wird, desto stärker wirkt sich die Photovoltaikanlage positiv auf die Stromkosten aus.

Faktor Beschreibung Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit
Anschaffungskosten
Investitionskosten für Module, Wechselrichter, Montage und Installation
Anfangsinvestition – je niedriger, desto schneller rentabel
Eigenverbrauch
Anteil des selbst genutzten Solarstroms im Haushalt
Sehr hoch – steigert Einsparungen bei Stromkosten deutlich
Einspeisevergütung
Vergütung für ins öffentliche Netz eingespeisten Strom
Zusätzliche Einnahmequelle, abhängig von gesetzlichen Regelungen
Lebensdauer der Anlage
Zeitraum, über den die PV-Anlage Strom produziert (meist 20–30 Jahre)
Längere Laufzeit erhöht den Gesamtertrag und die Rentabilität

Faktoren, die die Wirtschaftlichkeit beeinflussen

Die Wirtschaftlichkeit einer PV-Anlage hängt von verschiedenen Rahmenbedingungen ab.
Dazu zählen insbesondere:

  • Größe der Photovoltaikanlage
  • Stromverbrauch im Haushalt
  • Dachausrichtung und Sonneneinstrahlung
  • Anteil des Eigenverbrauchs
  • Nutzung eines Stromspeichers

Eine individuell geplante Anlage sorgt dafür, dass diese Faktoren optimal aufeinander abgestimmt sind.

Lohnt sich Photovoltaik mit Speicher?

Ein Photovoltaik-Anlage mit Speicher kann dazu beitragen, den Eigenverbrauch weiter zu erhöhen. Überschüssiger Solarstrom wird dabei nicht sofort ins Netz eingespeist, sondern zunächst gespeichert und später im Haushalt genutzt. Dadurch kann der Anteil des selbst genutzten Stroms deutlich steigen und der Bezug von Netzstrom weiter reduziert werden.

Ein Beispiel für einen modernen Stromspeicher ist die Tesla Powerwall 3P. Sie ermöglicht es, Solarstrom auch außerhalb der Sonnenstunden zu nutzen und kann zusätzlich eine Notstromversorgung bereitstellen.

Fazit: Wann sich Photovoltaik wirklich lohnt

Photovoltaik bleibt auch 2026 eine wirtschaftlich interessante Lösung. Der wichtigste Faktor für die Wirtschaftlichkeit ist dabei der Eigenverbrauch des erzeugten Solarstroms.

Je mehr Strom direkt im eigenen Haushalt genutzt wird, desto stärker sinkt der Strombezug aus dem Netz. Dadurch können Energiekosten langfristig reduziert werden.

Eine gut geplante Photovoltaikanlage kann daher nicht nur zur Energiewende beitragen, sondern auch eine langfristig stabile und kalkulierbare Energieversorgung für den eigenen Haushalt ermöglichen.

Häufig gestellte Fragen

Lohnt sich eine Photovoltaikanlage im Jahr 2026 noch?
Ja, eine Photovoltaikanlage lohnt sich auch im Jahr 2026 weiterhin. Durch die eigene Stromproduktion kann der Strombezug aus dem Netz reduziert werden, wodurch langfristig Energiekosten gesenkt werden. Gleichzeitig steigt die Unabhängigkeit vom Energieversorger. Zusätzlich können Einnahmen durch die Einspeisung von überschüssigem Strom ins Netz entstehen.
Eine Photovoltaikanlage lohnt sich besonders für Haushalte, die einen großen Teil des erzeugten Solarstroms selbst nutzen können. Je höher der Eigenverbrauch ist, desto stärker lassen sich Stromkosten reduzieren. Haushalte mit höherem Stromverbrauch oder mit einem Stromspeicher profitieren häufig besonders.
Eigenverbrauch bezeichnet den Anteil des erzeugten Solarstroms, der direkt im eigenen Haushalt genutzt wird. Ein hoher Eigenverbrauch reduziert den Strombezug aus dem öffentlichen Netz und senkt dadurch die laufenden Stromkosten.
Ohne Batteriespeicher liegt der Eigenverbrauch meist bei etwa 25 bis 40 Prozent des erzeugten Solarstroms. Wird zusätzlich ein Stromspeicher genutzt, kann der Eigenverbrauch auf bis zu etwa 70 Prozent steigen, da der gespeicherte Strom auch abends oder nachts genutzt werden kann.
Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage hängt von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem die Anschaffungskosten, der Eigenverbrauch, mögliche Einnahmen aus der Einspeisevergütung sowie die Lebensdauer der Anlage. Auch die Größe der Anlage, der Stromverbrauch im Haushalt, die Dachausrichtung und die Nutzung eines Stromspeichers spielen eine wichtige Rolle.

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Christian Peter - Betriebsleiter

Christian Peter

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